Ideen für das Familien Fotoshooting: 30 Motive, Tipps und Setups
Du kennst das: Zwei Erwachsene, ein Kleinkind, das nicht stillhalten will, und ein Hund, der in die andere Richtung läuft. Familien Fotoshootings leben genau von dieser Energie. Die stärksten Bilder entstehen in echten Momenten. Hier findest du 30 Ideen fürs Familien Fotoshooting.
Datum: 31.03.2026. Lesezeit: 4 Minuten

Markus Reichl
CEO scrappbook

Familien Fotoshooting Ideen: Das Wichtigste in Kürze
- Du erzielst mehr Bildvielfalt, wenn du Einzel-, Zweier- und Gruppenaufnahmen in einer festen Reihenfolge planst.
- Ideen für das Familien Fotoshooting entstehen leichter, wenn du zuerst Location und Licht festlegst und erst danach über Posen nachdenkst.
- Kinder reagieren auf kleine Aufgaben und Spiele deutlich besser als auf direkte Regieanweisungen.
- Bewölkte Tage eignen sich für Outdoor-Shootings oft besser als Sonnentage, weil das Licht weicher und gleichmäßiger fällt.
- Zeitdruck ist der größte Stimmungskiller. Plane 20 bis 30 Minuten mehr ein, als du rechnerisch brauchst.
So bereitest du das Familien Fotoshooting vor
Eine gute Vorbereitung entscheidet darüber, wie entspannt ein Familien Fotoshooting verläuft. Das gilt besonders, wenn Kinder dabei sind. Je klarer dein Ablauf, desto mehr Spielraum hast du für spontane Momente.
1. Die richtige Location wählen
Wähle zuerst die Location, bevor du Posen oder Motive planst. Die Umgebung gibt den Ton vor: Zuhause erzeugt Nähe und Vertrautheit, der Wald wirkt ruhig und natürlich, der Stadtpark bietet Bewegungsfreiheit.
Für Familien mit kleinen Kindern empfiehlt sich oft der eigene Garten oder das Zuhause als erste Option. Kinder kennen die Umgebung, fühlen sich sicher und brauchen keine Eingewöhnungszeit. Das zeigt sich direkt in den Bildern.
Plane bei Outdoor-Shootings immer eine Ausweichlocation ein, falls das Wetter nicht mitspielt. Ein überdachter Torbogen, ein nahe gelegenes Café oder ein heller Hausflur bieten ausreichend Spielraum.

2. Uhrzeit und Lichtplanung
Beim Outdoor-Shooting bestimmt die Uhrzeit die Qualität des Lichts. Das weichste Licht findest du eine bis zwei Stunden nach Sonnenaufgang und eine bis zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Zur Mittagszeit im Sommer entstehen harte Schatten, die Gesichter unvorteilhaft zeichnen.
Für Familien mit kleinen Kindern gilt eine praktische Regel: Die beste Lichtzeit und die beste Kinderzeit liegen selten exakt übereinander. Plane das Shooting für den Zeitpunkt ein, zu dem die Kinder ausgeschlafen und gut gelaunt sind. Ein schlecht gelauntes Kind kostet mehr Zeit als schlechtes Licht.
Bedeckte Tage sind beim Familien Fotoshooting unterschätzt. Die Wolken wirken wie ein großer Softbox-Diffusor: Das Licht fällt gleichmäßig, Hauttöne leuchten satter und du brauchst keinen Aufheller.
3. Kleidung und Styling abstimmen
Die Outfits sollten zur Familie passen, nicht zur Vorstellung eines perfekten Familienfotos. Klingt simpel, ist aber der häufigste Fehler bei der Vorbereitung. Wer sich in seiner Kleidung nicht wohlfühlt, zeigt das auf jedem Bild.
Für die Farbabstimmung empfehlen sich zwei bis drei aufeinander abgestimmte Töne. Neutrale Farben wie Beige, Creme, Altrosa, Hellblau und Grau harmonieren gut miteinander und wirken auf Fotos zeitlos. Intensive Farben, große Schriftzüge und stark gemusterte Stoffe lenken den Blick vom Wesentlichen ab.
Detailregeln für die Outfits: Einfarbige Kleidung bevorzugen, höchstens eine Person trägt ein Muster, Schuhe zum Gesamtbild abstimmen, auffälligen Schmuck und Uhren weglassen. Gepflegte Nägel und frisch gewaschenes Haar machen besonders bei Nahaufnahmen einen Unterschied.
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30 Ideen für das Familien Fotoshooting
Die folgenden Ideen sind nach Setting sortiert. Nimm pro Shooting drei bis fünf Motive und setze sie jeweils als Serie um. Eine Serie bedeutet: dasselbe Setting, aber Variation in Abstand, Blickrichtung und Ausdruck.
Familien Fotoshooting: Ideen für drinnen
- Familienbett von oben fotografieren: Alle liegen auf dem Bett, du fotografierst von oben senkrecht nach unten. Das funktioniert sowohl mit ruhigen als auch mit tobenden Kindern. Variiere mit geschlossenen und offenen Augen, mit Lachen und ernstem Blick.
- Frühstückstisch als Setting: Bereite den Tisch normal vor, lass die Familie frühstücken und fotografiere den Ablauf. Kaffeetasse in den Händen, Kinder mit Müsli, gemeinsames Anschneiden des Brotes. Diese Bilder wirken ehrlich, weil sie es sind.
- Sofa mit wechselnden Positionen: Das Sofa bietet viele Variationsmöglichkeiten: sitzend, anlehnen, liegend, mit Kissen. Wechsle die Reihenfolge der Personen und du bekommst eine Vielzahl an Bildvarianten ohne Ortswechsel.
- Spielszene im Kinderzimmer: Fotografiere die Familie beim echten Spielen. Auf dem Boden sitzen, ein Spiel aufbauen, gemeinsam ein Puzzle lösen. Kinder verhalten sich natürlich, wenn sie beschäftigt sind und nicht posieren.
- Kochszene in der Küche: Teig ausrollen, Pfannkuchen wenden, Kräuter schnippeln. Küchen bieten warme Töne, vertraute Stimmung und viele Detailmöglichkeiten. Achte auf ruhige Hintergründe und aufgeräumte Arbeitsflächen.
- Vorlesen auf dem Teppich: Ein Elternteil liest vor, die Kinder hören zu oder schauen ins Buch. Diese Szene ist ein Klassiker aus gutem Grund: Sie zeigt echte Nähe ohne Inszenierung.
- Treppe als Bildstruktur: Eine Treppe bietet natürliche Hierarchien und Tiefe. Setze die Personen auf verschiedenen Stufen, lass sie nach oben oder unten schauen. Auch Sitzen und Anlehnen an das Geländer schafft schöne Kompositionen.
- Badroutine der Kinder: Zähneputzen, Haare kämmen, in der Wanne spielen. Diese Bilder dokumentieren den Familienalltag auf eine Art, die Eltern Jahre später bewegt. Für Neugeborene und Babys ist die Wanne ein klassisches Motiv.
- Abendlicht am Fenster: Stelle die Familie kurz vor Sonnenuntergang ans Fenster. Das Licht fällt weich und warm herein. Fotografiere Silhouetten und Details: eine Hand am Fensterglas, zwei Gesichter im Profil.
- Familienrituale festhalten: Frage die Familie vor dem Shooting nach einem typischen Alltagsritual. Abendgebet, gemeinsames Teetrinken, der Begrüßungskuss an der Tür. Diese Motive sind für diese Familie nicht austauschbar.
Familien Fotoshooting: Ideen für draußen
- Park mit Laufen und Toben: Gib der Familie die Aufgabe, gemeinsam zum nächsten Baum zu laufen. Fotografiere die Bewegung, nicht das Ziel. Kinder laufen gerne, wenn sie nicht für die Kamera laufen, sondern für den Spaß.
- Waldlichtung mit gefiltertem Licht: Lichtungen im Wald bieten weiches, von oben fallendes Licht. Achte darauf, direktes Sonnenlicht durch das Blätterdach zu vermeiden. Arbeite mit der Tiefe des Waldes als Hintergrund.
- Strand und Wasser: Wasser zieht Kinder magisch an und löst natürliche Begeisterung aus. Frühmorgens am Strand hast du weiches Licht, wenig Passanten und viel Platz. Barfuß laufen, Steine werfen, ins Wasser springen.
- Herbstwald mit Blätterwerfen: Blätter sammeln und hochwerfen erzeugt automatisch Bewegung und Lachen. Das funktioniert ab dem zweiten Lebensjahr zuverlässig. Sorge für ausreichend Blätter und plane mehrere Durchgänge ein.
- Goldene Stunde im Feld oder auf der Wiese: Eine offene Wiese bei tiefstehender Sonne erzeugt leuchtende Hintergründe und warme Hauttöne. Stelle die Familie mit dem Rücken zur Sonne und belichte auf die Gesichter.
- Garten der Familie: Der eigene Garten hat einen großen Vorteil: Die Familie kennt ihn, die Kinder sind entspannt. Nutze Beete, Bäume, Schaukel und Terrasse als wechselnde Hintergründe.
- Stadtkulisse als Kontrast: Treppen, Bögen, Mauern und Gassen bieten klare Linien und strukturierte Hintergründe. Arbeite frühmorgens, wenn die Orte noch leer sind. Halte den Bildaufbau ruhig und setze die Familie bewusst in den Raum.
- Nebel oder Regen als Kulisse: Bedeckte oder regnerische Tage erzeugen eine eigene Stimmung. Reflexionen auf nassen Straßen, Wassertropfen auf Jacken und Gummistiefel beim Pfützenspringen: Diese Bilder sehen die meisten Familien selten und erinnern sich deshalb besonders daran.
- Spielplatz der Kinder: Fotografiere auf dem Spielplatz, den die Kinder wirklich kennen. Rutsche, Schaukel, Klettergerüst. Das Vertrautsein mit dem Ort zeigt sich in entspannten Gesichtern.
- Picknick auf der Decke: Breite eine Decke aus, stelle Körbe, Obst und Gläser dazu. Lass die Familie essen und unterhalten. Fotografiere von oben und von der Seite. Details wie Hände am Glas oder Kinderfüße auf der Decke ergänzen die Serie.
Familien Fotoshooting: Kreative und besondere Ideen
- Altes Familienfoto nachstellen: Bitte die Familie, ein zehn oder zwanzig Jahre altes Foto mitzubringen und nachzustellen. Die gleiche Pose, die gleichen Personen, ein anderes Lebensalter. Diese Bilder bewegen Menschen tief.
- Silhouetten bei Gegenlicht: Stelle die Familie gegen den Horizont oder eine helle Fensterfront. Belichte auf den Hintergrund. Die Silhouetten zeigen Körperhaltung und Nähe, ohne Details zu zeigen. Besonders für Umarmungen und Handhalten wirkungsvoll.
- Schwarzweiß-Serie: Eine eigenständige Schwarzweiß-Serie neben den Farbbildern hebt sich im Portfolio ab. Licht, Kontrast und Ausdruck treten in den Vordergrund. Plane sie am Ende des Shootings ein, wenn alle entspannt sind.
- Detailserie: Hände, Füße, Blicke: Fotografiere ausschließlich Details: die Hände des Vaters, die kleinen Füße des Kindes, zwei Hände ineinandergelegt, einen Blick zwischen Geschwistern. Diese Bilder tragen eine Galerie und wirken als Wandgestaltung besonders stark.
- Haustier einbinden: Das Familienmitglied auf vier Pfoten gehört für viele Familien dazu. Fotografiere das Tier in Szenen: beim Spielen mit den Kindern, auf dem Sofa zwischen den Eltern, beim Spaziergang an der Leine.
- Morgenritual in Schlafanzügen: Das frühe Morgenlicht am Wochenende, alle im Schlafanzug, Kaffee in der Hand, Kinder auf dem Schoß. Diese Szene fotografiert fast niemand. Genau deshalb ist sie wertvoll.
- Jahreszeiten-Serie über vier Jahreszeiten: Schlage der Familie vier Termine im Jahr vor: je einen pro Jahreszeit, gleicher Ort. Die Veränderungen der Natur und der Familie im Vergleich schaffen ein Langzeitprojekt mit hohem emotionalem Wert.
- Brief-Szene: Kinder malen oder schreiben etwas, die Eltern lesen es. Kinder überreichen Eltern eine Zeichnung. Diese Szene funktioniert ohne echte Regieanweisung, weil die Handlung nachvollziehbar ist.
- Reise oder Ausflug dokumentieren: Begleite die Familie einen halben Tag beim Ausflug. Zug fahren, Eis kaufen, durch die Stadt schlendern. Diese Reportage-Aufnahmen entstehen ohne Pose und wirken deshalb besonders lebendig.
- Abendlicht und Kerzen drinnen: Kerzen und weiches Abendlicht erzeugen eine warme, ruhige Stimmung. Plane dieses Setting für das Ende des Shootings ein, wenn alle entspannt sind. Ideal für die ruhigen Abschlussbilder einer langen Session.
Locations für das Familien Fotoshooting im Überblick
| Location | Lichtsituation | Stärken | Tipp |
| Zuhause | Fensterlicht, kontrollierbar | Kinder entspannt, vertraute Atmosphäre | Küche und Schlafzimmer nutzen |
| Garten | Natürlich, variabel | Bekannte Umgebung, Bewegungsfreiheit | Blühende Pflanzen als Hintergrund |
| Park | Natürlich, offen | Viel Platz, freie Bewegung | Bedeckten Tag bevorzugen |
| Wald | Weich, gefiltert | Ruhige Atmosphäre, schöne Texturen | Lichtungen aufsuchen |
| Strand | Hart bis weich, je nach Tageszeit | Viel Raum, Wasser als Ablenkung für Kinder | Frühmorgens oder abends |
| Stadtkulisse | Hart, urban | Kontraste, strukturierte Hintergründe | Früh morgens, wenig Passanten |
| Studio | Vollständig kontrollierbar | Kein Wetterrisiko, klare Hintergründe | Für Neugeborene und Babys beliebt |
Ideen für Licht beim Familien Fotoshooting
Licht ist das wichtigste Gestaltungsmittel. Die folgende Übersicht zeigt gängige Lichtsituationen und wie du sie einsetzt.
| Lichtsituation | Look | Tipp |
| Seitliches Fensterlicht | Weich, natürlich | Motiv leicht vom Fenster wegdrehen für sanften Schattenverlauf |
| Gegenlicht in der Natur | Leuchtend, warm | Auf Hauttöne belichten, nicht auf den Himmel |
| Goldene Stunde | Warm, romantisch | 1 bis 2 Stunden vor Sonnenuntergang, Motiv leicht zur Sonne gedreht |
| Bedeckter Himmel | Gleichmäßig, farbneutral | Kein Aufheller nötig, sofort loslegen |
| Indirekter Blitz | Sauber, neutral | An Decke oder Wand bounced, kein Direktblitz auf die Gesichter |
| Gefiltertes Waldlicht | Weich, grün getönt | Lichtungen bevorzugen, direktes Sonnenlicht durch Blätterdach meiden |
Posen und Bildaufbau beim Family Shooting
Beim Familien Fotoshooting gilt: Aufgebaute Posen funktionieren als Ausgangspunkt, Variation entsteht aus kleinen Aufgaben und Korrekturen. Starre Posen, bei denen alle still stehen und in die Kamera schauen, sind oft die schwächsten Bilder einer Session.
Stehende Aufstellungen
Stehende Aufstellungen sind ein guter Einstieg. Sie geben der Familie Struktur, ohne sie einzuschränken. Starte mit der Grundaufstellung und baue von dort aus Variation auf.
- Alle nebeneinander, leicht versetzt statt in einer Linie. Das gibt dem Bild Tiefe.
- Eltern hinter den Kindern, Hände auf den Schultern. Danach Blick zwischen Eltern, Blick zur Kamera, Blick zu den Kindern.
- Ein Elternteil hält ein Kind, das andere steht daneben. Wechsle die Konstellation durch.
- Alle gehen gemeinsam auf die Kamera zu. Variiere Tempo und Abstand.
Sitzende und liegende Posen
Sitzende und liegende Positionen erzeugen Nähe und Entspannung. Besonders für Familien mit kleinen Kindern sind diese Positionen natürlicher als stehende Aufstellungen.
- Familie auf einer Sitzfläche, Eltern außen, Kinder in der Mitte. Wechsle nur die Sitzreihenfolge für neue Varianten.
- Alle auf dem Boden oder einer Decke. Lass die Kinder in die Mitte krabbelnd oder kletternd kommen, statt sie zu platzieren.
- Eltern sitzen, Kind steht dazwischen. Perspektivwechsel durch Hoch- und Querformat.
- Liegende Aufstellung auf dem Rücken, alle mit dem Kopf zur Mitte. Von oben fotografieren.
Bewegungsbilder und Aktionsmomente
Bewegungsbilder entstehen am besten durch klare Aufgaben. Gib der Familie eine Handlung, die sie mehrmals wiederholen kann. So hast du Zeit, die richtige Einstellung zu finden.
- Gemeinsam laufen, zuerst von der Kamera weg, dann auf sie zu.
- Kind hochheben und drehen. Wiederhole die Bewegung drei bis vier Mal für schärfere Bilder.
- Eltern halten das Kind an den Händen und schwingen es. Klassisch, aber zuverlässig wirkungsvoll.
- Kinder kitzeln oder necken. Die Reaktion ist ungestellt und wiederholt sich verlässlich.
- Alle laufen gleichzeitig in verschiedene Richtungen, dann stopp. Das erzeugt einen kurzen Moment gemeinsamen Lachens.
Familien Shooting mit Kindern: Was wirklich funktioniert
Kinder folgen keiner Regie. Das ist der entscheidende Unterschied zum Portrait-Shooting mit Erwachsenen. Fotografen, die das akzeptieren und darauf eingehen, erzielen die stärksten Bilder.
Plane Bewegung und Chaos fest ein, statt dagegen zu arbeiten. Ein Kind, das davonrennt, ist kein gescheitertes Motiv, sondern eine Bildidee. Halte die Kamera bereit und folge der Energie.
Konkrete Techniken für unterschiedliche Altersgruppen
0 bis 12 Monate: Babys sind auf dem Schoß der Eltern am besten aufgehoben. Plane kurze Sessions von 20 bis 30 Minuten. Das Licht am Fenster reicht aus. Stille, ruhige Momente und Details stehen im Vordergrund.
1 bis 3 Jahre: Kleinkinder reagieren auf Geräusche, Spielzeug und Lieblingsgegenstände. Bringe ein vertrautes Objekt mit. Plane Bewegungsszenen ein, denn Stillstehen funktioniert in diesem Alter selten länger als wenige Sekunden.
4 bis 7 Jahre: Kinder in diesem Alter verstehen einfache Aufgaben: „Halte Papas Hand“, „Flüstere Mama etwas ins Ohr“. Nutze diese Fähigkeit und formuliere Aufgaben statt Posen.
Ab 8 Jahre: Ältere Kinder lassen sich mit echtem Interesse abholen. Zeige ihnen Bilder auf dem Display, frage nach ihrer Meinung, gib ihnen kurze Regiefunktionen. Das steigert ihre Beteiligung deutlich.
Umgang mit Verweigerung und Stimmungstiefs
Wenige Kinder verweigern dauerhaft. Einige brauchen 10 bis 15 Minuten Anlauf, bevor sie entspannen. Baue eine Eingewöhnungsphase in den Ablauf ein und beginne nicht sofort mit der Kamera.
Fotografiere in dieser Phase die Eltern oder Details und lass das Kind im Hintergrund spielen. Oft kommen Kinder aus eigener Motivation ins Bild, sobald sie merken, dass niemand sie dazu drängt.
Baue ausreichend Pausen ein. Bei Kleinkindern reicht eine kurze Snack-Pause aus, um die Stimmung zu stabilisieren. Teile das Eltern im Vorgespräch mit, damit sie Wasser und etwas zum Essen mitbringen.
Familien Shooting mit Kindern: Was wirklich funktioniert
Jede Jahreszeit bietet andere Bildideen und Stimmungen.
| Jahreszeit | Charakteristik | Ideen und Hinweise |
| Frühling | Weiches Licht, blühende Umgebung, frische Farben | Obstblüte als Hintergrund, Spielen im Garten, erste Outdoor-Session nach dem Winter |
| Sommer | Hartes Licht mittags, weiches Licht morgens und abends | Badesee, Sprinkler im Garten, Abendlicht auf der Wiese, frühmorgendliche Sessions |
| Herbst | Warmes Licht, bunte Blätter, gedämpfte Atmosphäre | Blätterwerfen, Waldlichtungen, Stimmungsbilder mit Nebel, goldene Stunde |
| Winter | Kurze Tage, flaches Licht, Schnee als Reflexionsfläche | Schneebilder mit Schlitten, Indoor-Sessions bei Kerzenlicht, Schlafanzug-Morgenbilder |
Requisiten für das Familien Fotoshooting
Requisiten helfen, Szenen zu strukturieren und Kindern eine Aufgabe zu geben. Der wichtigste Grundsatz: Nimm Dinge, die zur Familie gehören. Geliehene oder fremde Objekte wirken selten natürlich.
| Kategorie | Geeignete Requisiten |
| Für drinnen | Lieblingsdecke, Bücher, Kuscheltiere, Spielzeug, Kissen, Tassen, Backzubehör |
| Für draußen | Picknickdecke, Körbe, Fahrräder, Regenschirme, Gummistiefel, Blumen, Ballons |
| Für Kinder | Lieblingskuscheltier, Malbuch, Seifenblasen, Ball, Kreide |
| Saisonal | Herbst: Körbe mit Blättern, Kürbisse. Winter: Schlitten, Mützen, Wolldecken. Sommer: Eis, Wasserspritzpistolen |
Setze pro Serie maximal eine Requisite ein. Zu viele Objekte lenken den Blick ab und machen die Bilder unruhig.
Familienfotos übergeben mit scrappbook
Nach dem Shooting beginnt der zweite Teil der Arbeit: Auswahl, Bearbeitung und Übergabe der Bilder. Gerade bei Familien kommen nach der Übergabe häufig Rückfragen. Welche Bilder bekomme ich? Kann ich noch Bilder dazukaufen? Wo lade ich die Fotos herunter? Wie teile ich sie mit Oma und Opa?
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Das Auswahlsystem macht die Kommunikation mit der Familie deutlich schlanker: Der Kunde markiert Lieblingsbilder direkt in der Galerie mit einem Herz-Symbol. Du siehst die Auswahl gesammelt in deinem Dashboard und schaltest die gewünschten Dateien mit wenigen Klicks zum Download frei.
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Familien Fotoshooting Ideen: Häufige Fragen und Antworten
Für Familien mit Kindern unter drei Jahren empfehlen sich 60 bis 90 Minuten als Obergrenze. Ältere Kinder schaffen auch 90 bis 120 Minuten. Wichtiger als die Gesamtdauer ist die Pausenplanung: Kurze Unterbrechungen alle 20 bis 30 Minuten stabilisieren die Stimmung.
Beides hat klare Stärken. Drinnen bietet kontrollierbares Licht, eine vertraute Umgebung und weniger Ablenkungen für Kinder. Draußen bietet Bewegungsfreiheit, natürliches Licht und eine abwechslungsreiche Umgebung. Für viele Familien eignen sich Kombinationen gut: 30 Minuten zuhause, dann hinaus in den Garten.
Mache eine Pause, fotografiere zunächst die Eltern und lass das Kind spielen. Oft kommen Kinder von sich aus ins Bild, wenn der Druck wegfällt. Snacks helfen bei Kleinkindern fast immer. Plane diese Situationen als normalen Teil des Ablaufs ein.
Für Gruppenaufnahmen empfehlen sich Blenden zwischen f/4 und f/8, damit alle Personen scharf abgebildet werden. Für Portraits und Detailbilder öffnest du die Blende auf f/1.8 bis f/2.8 für mehr Freistellung. Bei Bewegungsbildern brauchst du eine Verschlusszeit von mindestens 1/250 Sekunde.
Frage im Vorgespräch nach Orten, die der Familie wichtig sind: der Park, in dem die Kinder spielen, der Strand des letzten Urlaubs, das Haus der Großeltern. Vertraute Orte erzeugen entspannte Stimmung. Das zeigt sich direkt in den Gesichtern.
Abgestimmte Kleidung ergibt harmonischere Bilder, aber sie sollte zur Familie passen. Zwei bis drei aufeinander abgestimmte Farbtöne reichen aus. Viel wichtiger: Alle sollen sich wohlfühlen. Unbehagliche oder ungewohnte Kleidung zeigt sich auf jedem Bild.
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